Donnerstag, 5. Februar 2026

Leben in der Natur- der Waldläufer Gottes 2

Am ersten Tag trennte Gott das Licht und die Dunkelheit. Da die Erde sich um die eigenen Achse dreht, haben wir ständig den Wechsel zwischen Tag und Nacht.

Die Bibel erwähnt es so:"Er spannt den nördlichen Himmel aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts".   Hiob 26,7

Das Buch Hiob ist das älteste Buch der Bibel und ist voller naturwissenschaftlichen Aussagen. Heute können wir durch die Satellitenaufnahmen die Echtheit der biblischen Aussagen erkennen.

Die Erde und alle Planeten, hängen über dem Nichts im Weltall.

Der Mond dreht sich um die Erde, aber nicht um sich selbst. Daher sehen wir immer die gleiche Seite des Mondes in der Nacht. Es gibt Ausnahmefälle, bei denen wir den schwachen Mond auch bei Tag sehen können.

 

Unser ganzes Leben ist auf den Rhytmus von Tag und Nacht eingestellt.

Und für einen Waldläufer draussen in der Natur haben die Tageszeiten auch einen sehr großen Einfluss.

Bei Tag sehen wir gut, verrichten unsere täglichen Dinge und am Abend und in der Nacht beginnt die Ruhezeit. 

Wenn der Mensch sich von seinem Tagesablauf zurückzieht und es dunkler wird, kommen   in der Dämmerung  die Wildtiere hervor. Und das Nachtleben in der Natur beginnt.

 

 

Im Psalm 104, welcher sehr vieles über das Leben in der Schöpfung erzählt, wird es so erklärt:

"Du bestellst die Finsternis und es wird Nacht. In ihr regen sich alle Tiere des Waldes. 

Die Junglöwen brüllen nach Raub, sie fordern von Gott ihre Speise.

Geht die Sonne auf, ziehen sie sich zurück und lagern sich in ihren Verstecken.

Der Mensch geht ans Werk, an seine Arbeit bis zum Abend".

Psalm 104,21-23


Es ist für mich so faszinierend, wie genau die Bibel über das Leben schreibt und einen großen Unterschied zwischen dem Leben in der Wildnis und Zivilisation beschreibt. Dazu komme ich noch in den weiteren Teilen.

Einige Regeln für den  Waldläufer

  •  Bei Tageslicht sehen wir gut und erkennen die Farben. Bei Nacht und Dunkelheit sehen wir alles schwarz und grau.
  • Ein Wald den wir bei Tag gut kennen, kann wenn man es nicht gewohnt ist, bei Dunkelheit sehr beängstigend sein. Das darf man nicht unterschätzen.
  • Die meisten Wildtiere sehen in der Nacht sehr gut, wir Menschen leider nicht. 
  • Wer bei Tag keine Tiere sieht, kann bei Dunkelheit auf breiteren Waldwege laufen und mit einer starken Taschenlampe in den Wald hineinleuchten. Sehr oft wird man viele leuchtende Augenpaare sehen.
  • Wenn wir von Licht in die Dunkelheit kommen sind wir am Anfang fast blind. Mit der Zeit gewöhnen sich die Augen an die Dunkelheit und man sieht etwas mehr. Etwa nach 10- bis 30 Minuten. 
  • Aber immer noch sehr wenig und nur mit Hilfe von Restlicht, wie Mondschein oder Sternenlicht, Licht von der Ferne z.B. entfernter Stadt.
  • Sind wir in der Natur und je dunkler es ist und je mehr Sterne wir sehen, desto weiter sind wir von der Zivilisation, Städte und Ortschaften entfernt. Das hängt mit der Lichtverschmutzung, entfernte Ortschaften, Autolichter etc. zusammen.
  • Für Jemanden der sich verlaufen hat und zurück zur Zivilisation muss, kann die Lichtverschmutzung eine Hilfe zur Orientierung sein.
  • Kommt plötzlich ein Licht, Auto, Taschenlampe oder Feuer, Augen schließen , aber nicht zukneifen, und Kopf vom Licht wegdrehen. Oder zumindest ein Auge schließen. Sonst müssen sich die Augen wieder neu für einige Minuten der Dunkelheit anpassen.
  • Vor der Dämmerung ein Lagerplatz suchen
  • Alle wichtige Arbeiten wie Feuerholz suchen, Nahrung und Wasser sammeln, Reperaturarbeiten etc. bei Tageslicht erledigen.
  • Bei Dunkelheit auf Geräuschtarnung achten. Alle Geräusche hört man im Dunkeln sehr viel lauter und weiter.
  • Je älter man wir, desto schwerer fällt die Anpassung der Augen bei Nacht. 

Einige Regeln für die Nutzung der Lichtverhältnisse

  • Auch in der Nacht und Dunkelheit gibt es verschiedene Licht- und Schattenverhältnisse. Manche Stellen und Orte sind dunkler als andere. Dies muss man beachten und nutzen.
  • In der Dunkelheit mit etwas Restlich kann man noch Konturen von Pflanzen, Gebäude Menschen und Tiere usw. erkennen.
  • Auf Anhöhen kann man oft Konturen erkennen.Wer unerkannt bleiben will, muss dies beachten und in den Niederungen bleiben.
  • Wer bei Nacht im Lager im Wald oder Natur ein Feuer macht ist viele hundert Meter sichtbar. Wer unbemerkt bleiben will, vermeidet dies. 
  • Taschenlampe und anderes Licht nur im Notfall einschalten und verdeckt benutzen, oder auch Rotlicht verwenden.
  • Wenn wir im völligen Nachtschatten sind und in die hellere Dunkelheit schauen, können wir oft bewegende Menschen oder Tiere sehen. Zum Beispiel, vom dunklen Wald aus kann man unerkannt auf die freie Fläche am Waldrand schauen. Durch das Steulicht ist es da in der Regel immer etwas heller als im Wald. Diese Regel gilt auch in Ortschaften und Gebäuden.
  • In der Stadt vermeidet man gerne die völlig dunklen Stellen und Gassen. Hier werden wir zwar nicht gesehen, aber andere Leute, mit anderen Absichten, werden von uns auch nicht sofort erkannt.
  • Licht und Dunkelheit kann auch als Waffe eingesetzt werden.
  • Eine starke Taschenlampe in der Jackentasche kann bei Nacht gegen Angreifer eine gute Waffe sein, wenn man den Angreifer direkt ins Gesicht leuchtet.
  • Will man unerkannt bleiben und leuchtet mit der Taschenlampe sofort danach Standort wechseln.
 
 
 Ein Biwak im Wald im Nachtschatten. Der Tag beginnt aufs Neue.
 
 
Es gibt noch viele weitere gute Regeln und Ratschläge für die Dunkelheit.
Maches werde ich noch in weiteren Teilen zeigen.
Man kann einiges trainieren und üben. Die Anpassung bei Nacht, nächtliche Waldspaziergänge, auch mal aus dem Nachtschatten heraus Leute beobachten usw.

Montag, 2. Februar 2026

Leben in der Natur- der Waldläufer Gottes

 

Der Waldläufer Gottes


Nach langer Zeit beginne ich wieder in diesem Blog zu schreiben. Ich habe eine neue Serie angefangen, in der ich zeigen werde, was die Bibel zum Leben in und mit der Natur sagt.

Was die Bibel uns zeigt zum Unterschied vom Leben in der Natur und der Zivilisation. Und das Überlebenstraining in der Natur und Zivilisation anhand der Bibel.

Aber zuerst halte ich es für wichtig, über die Entsteheung der Erde zu schreiben und welche Auswirkungen  jeder Schöpfungstag für uns bedeutet und wie wir jeden Schöpfungstag in unser persönliches Naturtraining einbringen können.

Denn, wenn Gott der Schöpfer ist, hat er uns auch sehr viel dazu zu sagen. 

Unabhängig davon, ob man an Gott glaubt, oder nicht. An diesen Dingen kommt niemand vorbei. Die Natur und ihre Gesetze ändern sich dadurch nicht. Jeder kann für sich darin sehr viel für das Leben in der Natur mitnehmen. Denn wir alle haben nur diese eine Erde und Natur zum Exestieren.

Unsere Erde

Die Welt in der wir leben wurde von Gott erschaffen. Es ist die Umgebung, Landschaft und Natur, in der wir zurecht kommen müssen.

Jeder Schöpfungstag ist wichtig und jeder weitere Tag brachte weitere lebenswichtige Bedingungen für uns mit. Jeder Schöpfungstag brachte uns neue zusätzliche Überlebenhilfen, welche uns das Leben auf der Erde erst möglich machten.

Die Natur ist uns Menschen zum Leben gegeben. Leider hat sich der heutige Mensch sehr weit von der Natur und ihre Gaben entfernt. Die Trennung vom Leben in der Natur hin zur Zivilisation geschah schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte im Altertum.

Der Mensch, der ursprünglich Hüter und Bewahrer der Schöpfung sein sollte, hat diesen Aufgabe völlig vernachlässigt und aufgegeben.

Der durchschnittliche Mensch hat auch verlernt, wie man in der Natur lebt und in ihr zurechtkommt. Wie man die Landschaft liest und die Zeichen der Natur, Wolken usw. deuten kann.

Gott der Schöpfer gibt uns sehr viele Hinweise darauf wie man in und mit der Natur leben kann. Und das möchte ich versuchen anhand der Biblischen Aussagen wieder neu zu beleben.

Wie die Natur die Wildtiere versorgt und auch uns Menschen. Wie man Sonne Mond und Sterne liest, den Wasserkreislauf versteht, welche Nahrung uns die wilde Natur gibt uvm.

Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Am Anfang war die Erde wüst und leer. Der Geist Gottes schwebte im Universum und über der Erde. Durch sein Wort erschuf er die Erde und das Universum. 1.Mose 1-2

Der biblische Gott ist der Geist des Universums, oder das universelle Schicksal des Universums und so viele weitere Begriffe, wie es viele Menschen und Esoteriker und spirituelle Menschen oft deuten.

Gott schuf die materielle Welt aus dem Nichts, durch sein gesprochenes Wort.

  • Der erste Tag: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. 1.Mose1,3-5

  • Am zweiten Tag schuf Gott eine Wölbung und nannte sie Himmel. Dadurch trennte er die Wasser,welche auf der Erde und im Himmel sind. 1.Mose1,6-8

    Diese Wölbung wird heute metereologisch die Tropopause genannt. In weiteren Teilen werde ich das genauer erklären. 

     

  • Am dritten Tag erschuf Gott das Land. Er trennte das Wasser vom Land. So entstanden die Meere, die Flüsse, Seen usw. Und auf dem Land lies Gott Gras wachsen, und Kraut das Samen hervorbringt, Fruchtbäume die Früchte hervorbringen, nach ihrer Art, in denen ein Same ist. 1.Mose1,9-13

     

  • Am vierten Tag setzte Gott die Lichter an den Himmel um Tag und Nacht zu trennen. Die Sonne, den Mond und die Sterne. Sie sollen uns Zeiger sein für Tag und Nacht, als Zeichen für die Zeit, Orientierung, den Jahreskreislauf und die Tage und Jahre. Das große Licht die Sonne ist für den Tag und das kleine Licht, der Mond und die Sterne sind für die Nacht.  

    1.Mose1,14-19

     

  • Der fünften Tag sprach Gott: Es sollen Fische und Wassertiere im Wasser wimmeln und Vögel sollen am Himmel fliegen. Und Gott schuf alle Wassertiere nach ihrer Art und alle Vögel nach ihrer Art. 1.Mose1,20-23

     

     

  • Am sechsten Tag sprach Gott: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art. Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere nach ihrer Art. Und am sechsten Tag schuf Gott auch den Menschen. 1.Mose1,24-26

     



So entstand das Leben und die Grundvorraussetzungen für unser Dasein. Als Gott fertig war sah er, dass alles sehr gut war. Was der Mensch später daraus gemacht hat und wie wir mit diesen Folgen in unserer Umgebung und der sehr zugesetzten Natur leben müssen, darum geht es in den weiteren Teilen.