Montag, 23. März 2015

Rüdiger Nehberg - Sir Vival

Diese Tage war ich wieder einmal auf einem Vortrag von Rüdiger Nehberg.
Wer diesen Blog aufmerksam liest, weiß dass ich ihn öfters schon erwähnt habe uns es auch noch weiterhin tun werde.

Für mich ist er einfach die Nummer Eins unter den Survivalexperten!



Rüdiger Nehberg und ich 
Besonders für die jüngeren Leute gibt es heute vielleicht bekanntere Namen als Nehberg, z.B. Bear Grylls, Ray Mears, Cody Lundin, Johannes Vogel und viele mehr.
Auch sie sind gut und haben vieles in der Survivalszene bewirkt. Sie kommen aber meiner Meinung nach nicht an Rüdiger Nehberg heran.

Wer ist Rüdiger Nehberg - ein grober Überblick

Er ist ein Bäcker- und Konditormeister, der seine Leidenschaft nach Abenteuern, Survival und als Menschenrechtsaktivist zum Lebensinhalt machte.

Am 4.Mai 2015 wird er 80 Jahre alt.

In den 50er bis 70er Jahren unternahm er viele Abenteuer Reisen, sammelte viele Erfahrungen und kam auch durch einen in Deutschland stationierten US- Soldat zum ersten mal mit dem damals in Deutschland unbekanntem "Survial" in Kontakt.

Schnell erkannte er den Wert und Nutzen des Survivals.
Er saugte es auf wie ein Schwamm und war praktisch der Erste, welcher das Thema Survival in Deutschland einem großem Publikum bekannt machte. 

Sein Buch, "Survival, die Kunst zu überleben" wurde ein großer Erfolg und das erste richtige Survial Buch in Deutschland. Leider habe ich nicht mehr die Erstauflage davon. 


Durch seine Abenteuerreisen zum Blauen Nil oder durch die Wüste Dankil und auch mit seinen Büchern, erreichte er in Deutschland einen großen Bekanntheitsgrad.

Etwa 1980 erfuhr Nehberg zum ersten mal von dem großen Unrecht, welches den Yanomami Indianern in Brasilien angetan wurde.
Daraufhin beschloss er mit seinen Survial Kenntnisse und Abenteuerreisen auf diese Problematik aufmerksam zu machen und es dauerte 18 Jahre, bis die Yanomami Indianer einen akzeptablen Frieden und Ruhe in ihren Gebieten hatten.

Mit vielen Aktionen und drei Überquerungen des Atlantiks kämpfte Rüdiger Nehberg 18 Jahre lang mit vielen Höhen und Tiefen erfolgreich für die Rechte der Yanomami Indianer.

Im Jahr 2000 gründete er die Menschenrechtsorganisation Target, und setzt sich seit dem gegen die grausame Verstümmelung der weiblichen Genitalien, die weibliche Beschneidung, ein.

Er hat schon einige Erfolge darin erzielt, aber es ist langwierig und er weiß, mit 80 Jahren läuft ihm langsam die Zeit davon.

Die Unruhen im arabischen Raum und jetzt besonders die Aggression der ISIS haben seinen Aktionen gegen die Genitalverstümmelung einen zeitlichen Rückschlag gegeben.
Da die Verantwortlichen Führer und Geistliche jetzt andere gewaltige Sorgen haben.

Seine ganze Kraft und letzte Lebenszeit setzt er für dieses Ziel,die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung ein.

Wer sich mehr darüber informieren will kann unter  www.target-nehberg.de  weitere Infos nachlesen.

Was macht Nehberg so besonders?

Rüdiger Nehberg hat in seinem Leben bisher vieles bewirkt, was am Anfang als hoffnungsloses Unterfangen galt. Zum Beispiel den Frieden für die Yanomami.

Im Alter von 68 Jahren lies sich Nehberg von einem Hubschrauber mitten im Dschungel vom Amazonas absetzen und und schlug sich fast vier Wochen lang alleine durch den Dschungel zurück zur Zivilisation.
Kaum bekleidet, nur mit Sandalen, Badehose und T-Shirt, ein Feuerzeug, ein Haumesser und wenig mehr.
Ohne Kompass, Karte und GPS, ohne Trinkwasser und Nahrung und ohne Funk.
Eine Leistung, die man erst mal nachmachen muss. Mit 68 Jahren!

Dieses Abenteuer kann man hier nachlesen:



Er hat das Survival für Aktionen für die Menschenrechte gebraucht und angewendet.

Er selbst sagte mal in einem Interview sinngemäß: 

"Ich habe nichts anderes als das Survival zu bieten. Mit Brötchenverkauf für den Urwald oder ähnliche Aktionen kann man nichts großes bewirken. Es braucht aufrüttelnde Aktivitäten. Und dafür nutze ich das Survival".

Rüdiger Nehberg hat meistens, außer in seiner Anfangszeit, Survival mit sinnvollem verbunden. 
Diese Denkweise versucht er auch seinem Publikum und Lesern nahe zubringen.

Er hat in vielen seinen Büchern immer auch viele gute Tipps, Ratschläge und Hinweise für die Kinder und Jugendliche gegeben, etwas aus ihrem Leben zu machen.
Zum Beispiel mit diesem Buch, es ist noch aus meiner Schulzeit in den 80er Jahren.


 Oder er beschreibt ein mehrtägiges Survival Programm für Jugendliche, Schulklassen usw. Und natürlich auch für Erwachsene. Zum Beispiel dieses Buch.


Und dieses für Eltern mit Kindern



Diese bisher drei gezeigten Bücher gibt es in diesen Ausführungen nicht mehr. Sie heißen heute anders. Die heutige, erweiterte Ausführung für das erste Survivalbuch ist dieses hier:


Oder auch dieses hier. eine Ausgabe vom Jahr 2000. Heute gibt es dieses Survival Lexikon in Taschenformat.



Seine Bücher sind zum Teil etwas anders als die heutigen gängigen Survival Bücher.
Sie zeigen keine schöne, gut bebilderten Survival Techniken, sondern nur einfache Zeichnungen mit Erklärungen. Und nur wenige Farbfotos im Innenteil.
Trotzdem sind die Bücher praxisorientiert und meist auf Extremsituationen ausgelegt.
Kein Schmuddel Survival.

Seine Schreibweise ist sehr locker und fließend. Es sind keine reine Survival Technik  Bücher, sondern sie enthalten viele nützliche Erklärungen und Episoden.
Auf den psychische und motivierenden Teil legt er großen Wert. Denn er weiß aus Jahrzehnten langen Erfahrung, wie wichtig das ist.
Das ist es, was die Bücher besonders lesenswert macht. Es sind keine trockenen Survival Bücher.

Nehbergs Einfluss auf mich


Als ich 15 Jahre alt war, bekam ich zum ersten mal das Buch von Nehberg "Survival, die Kunst zu überleben" in die Hand. Seitdem war es um mich geschehen.
Das war genau das, was mir noch fehlte. Ruck zuck hatte ich mir alle seine damaligen Bücher zugelegt und verschlungen.
Das ist jetzt 30 Jahre her.

Der Wald wurde meine zweite Heimat.
Nicht nur die Survivaltechniken, sondern besonders auch seine erklärende und motivierenden  Aussagen in seinen Büchern haben mich seither im Leben begleitet und auch bei manchen Entscheidungen beeinflusst.
Dank Nehberg habe ich gelernt, dass Survival ein Lebensstil ist und nicht nur angewandte Techniken in der Natur.

Ohne Survival kann ich mir mein Leben nicht vorstellen und das verdanke ich auch Rüdiger Nehberg.




Samstag, 14. März 2015

Wildpflanzenkunde ist erlernbar- Bärlauch - Maiglöckchen

Aus vieljähriger Erfahrung und Gesprächen mit vielen Leuten über Wildkräuter und Essbares aus der Natur, weiß ich, dass es ein großes Interesse daran gibt, aber auch oft eine große Unsicherheit wegen Verwechslungen und Verunreinigungen.

Wer nicht mit der Natur aufgewachsen ist, hat einen gewissen Respekt vor der heimischen Botanik.
Das ist zuerst mal nichts schlimmes und auch verständlich.
Es ist einfach ein unbekanntes Terrain, mit dem man erst noch vertraut werden muss.

Ich kann mir auch nicht so einfach über Bücher oder das Internet schnell etwas über die Elektronik aneignen und meinen, alles selbst reparieren zu können.
Es ist und bleibt ein fremder Beruf und Bereich für mich.

Ähnlich ist es auch mit den Wildpflanzen in der Natur.


Wildpflanzenkunde ist erlernbar

Bis heute überlege ich mir, wie ich in diesem Blog, aber auch persönlich in Kursen, unbedarften Leuten die Angst vor der Unsicherheit mit den Pflanzen nehmen kann.
Und ganz besonders möchte ich in allen eine große Freude und Interesse an unserer heimischen Natur und Wildpflanzen erwecken.

Daher werde ich auch noch öfters weitere Berichte dazu bringen. Aber auch ich bin nicht perfekt und nicht allwissend.

Heute möchte ich über die Verwechslungen von Bärlauch, Aaronstab und Maiglöckchen schreiben.

Bärlauch - Maiglöckchen - Aaronstab

Jetzt sehr aktuell ist die Bärlauch Zeit. Eine große Freude für alle Wildkräutersammler, die schon lange darauf gewartet haben. Man kann es auch als der Anfang der neuen Kräutersaison nennen.

In einigen Bildern möchte ich jetzt auf  Verwechslungsgefahren bei diesen Pflanzen hinweisen.

Ich weiß, dass so ein Beitrag dafür nicht ausreichend genug ist. Ich habe extra Bilder gemacht, welche auf die Verwechslungen gut hindeuten können.

Aber, wenn man sich von einem Fachkundigen einmal diese Unterschiede gut erklären lässt oder einen Kurs, Kräuterwanderung usw. mitmacht, kann man diese Pflanzen leicht unterscheiden lernen.

Bärlauch
junger Bärlauch

junger Bärlauch und Scharbockskraut

Einige Hinweise zum Bärlauch:
  • Bärlauchblätter sind weich und am Rand oft gewellt
  • jedes Blatt kommt einzeln am Stiel direkt aus dem Boden
  • Blattunterseite ist stumpf
  • der Blattstiel ist im Querschnitt dreieckig
  • die Blätter riechen stark nach Knoblauch.
  • die Geruchsprobe ist sehr tückisch. hat man einmal den Geruch des Bärlauchs an den Händen, wird alles was wir anfassen danach riechen. 

Aaronstab
Es ist wichtig den Aaronstab zu kennen, weil er mit dem Bärlauch gemeinsam vorkommen kann.
Im älteren Zustand kann man ihn eigentlich nicht mehr mit Bärlauch verwechseln.

ganz junger Aaronstab

gerolltes Aaronstabblatt

Aaronstab

Einige Hinweise zum Aaronstab:
  • Blattform ist mehr Pfeilspitzig
  • die Blätter sind härter und krautiger, als beim Bärlauch
  • haben keinen Knoblaauchsgeruch

Maiglöckchen

junge gerollte Maiglöckchenblätter


Maiglöckchen 


Hinweise zum Maiglöckchen:
  • Blattunterseite glänzend
  • Blatt härter als Bärlauch und Rand nicht so gewellt
  • Blätter wachsen meist paarweise am Stiel
  • kein Knoblauchgeruch 
  • kommt oft etwas später als der Bärlauch (Region bedingt)
  • Stiel hat einen runden Querschnitt
  • junge Maiglöckchen kommen immer gerollt hervor



Es gibt auch noch eine gewisse Verwechslungsgefahr mit Krokusse.
Aber die Krokusse wachsen in der Regel nicht im Bärlauch Gebieten im Wald.

Hier ein Bild von kleinen Tulpen. Die Blätter sind aber kräftiger als beim Bärlauch oder Maiglöckchen

kleine Tulpen

Wenn man unsicher ist

Man kann nicht immer alles wissen und erkennen. Das ist aber auch gar nicht so schlimm und soll uns auch nicht vom Sammeln abhalten.
  • ist man unsicher, lässt man es stehen
  • man sammelt nur Pflanzen, die man wirklich eindeutig erkennen kann.
  • ob Tulpen oder Maiglöckchen ist in diesem Fall egal, weil beides nicht auf dem Speiseplan steht.
  • in der Regel kennt man die essbaren Pflanzen die man sammelt mit der Zeit sehr genau. Ansonsten stehenlassen. Passiert mir auch manchmal.
  • wenn man die giftigen Vertreter einer Pflanzenart oder Familie kennt und ausschließen kann, sind Verwechslungen ziemlich unproblematisch. Dafür braucht es auch einige Erfahrung.
  • Verwechslungen müssen nicht immer giftig sein. Meist sind es nur kulinarische, geschmackliche Entgleisungen 

Herbstzeitlose
Nur mit sehr großem Unwissen kann man die Blätter der Herbstzeitlose mit Bärlauch verwechseln.
Herbstzeitlose mit wildem Schnittlauch

Herbstzeitlose auf einem Wiesenhang


Die Herbstzeitlose kommt hauptsächlich auf feuchteren Wiesen vor und eigentlich nicht an den Bärlauch Stellen im Wald. Obwohl der Bärlauch auch gerne an feuchteren Stellen steht.
Zur Bärlauchzeit sind die Blätter auch noch sehr groß vom Vorjahr. Viel größer, als es der Bärlauch jemals sein wird.
Die lange Blätter kommen breit aus dem Boden heraus und sind viel kräftiger, fleischiger und breiter als der Bärlauch.


Freitag, 13. März 2015

Survivaltraining in Deutschland 2

Im ersten Teil über das Survivaltraining in Deutschland habe ich die vielen Möglichkeiten aufgezählt, die wir hier haben und nutzen können.

Rüdiger Nehberg hat einmal in seinem Buch "Survival Training" (1989) folgendes geschrieben:


"Die Stärke des Survivors liegt in (s)einer Vielseitigkeit, die unangreifbar macht. Durch sie hast du immer einen Trumpf im Ärmel, durch sie wirst du dem unnötigem Tod ein Schnippchen schlagen, dieses Vielseitigkeit ist eine Mischung aus: Muskeln, Hirn und Seele.
Survival enthält Elemente von Robinson Crusoe, Pfadfindern, Rangern, Kampfschwimmern, Trappern, Ersthelfern, Rettungsschwimmern, Eremiten, Einzelkämpfern, Stuntmen- oder women, Abenteurern, Entdeckern, Draufgängern, Angsthasen, Naturschützern, Erfindern, Tieren, Wissenschaftlern, Detektiven, Schauspielern, Journalisten, Rechnern, Managern, Kritikern. 
Eine wahnsinns Mischung.
Als Folge der Vielseitigkeit wirst du zu einem Improvisationstalent, zu einem Stehaufmännchen, zu einem einem intakten Lebewesen.
Du wirst befreit von vom üblichen Sicherheitsdenken und wirst risikofreudiger gemacht.
Taten statt Warten".   Seite 20-21

Das schöne an den Büchern von Rüdiger Nehberg sind auch immer seine motivierende Aussagen, die Lust auf mehr machen. Und er motiviert auch immer dazu, dem Survival einen echten Sinn zu geben.
Im Alltag wie in der Natur.

Rüdiger Nehberg hat großes in seinem Leben erreicht und er ist ein gutes Beispiel dafür,dass Survival Training in Deutschland möglich und gut durchführbar ist.

Wie wir sehen, ist Survival eine sehr interessante und eine sehr komplexe Sache.
Für mich ist es weit mehr als nur eine paar Techniken in der Natur zu beherrschen und eine Situation durchzustehen.
Es ist für mich ein Allround Lebensstil geworden, seit ich zum ersten mal auf Nehberg vor über 30 Jahren gestoßen bin.


Training in Deutschland

Für alle seine Abenteuertouren trainierte Nehberg in Deutschland, direkt vor der Haustüre und sogar auch bei einem Survivalmarsch durch ganz Deutschland.

Man sieht dass auch in unserem dicht besiedeltem Land gutes Training möglich ist, wenn auch mit Einschränkungen.
Aber gerade diese Einschränkungen halte ich sogar für vorteilhaft.
  • sie schulen unsere Aufmerksamkeit
  • sie halten uns wachsamer
  • wir müssen präziser sein, um nicht entdeckt zu werden
  • man entwickelt Tarnmöglichkeiten für die Aktionen und Camps, Feuer usw.
  • das verborgene Training macht sogar noch mehr Spaß und hat einen gewissen Reiz. So beginnt das Abenteuer schon beim Training.

Das Training muss aber nicht immer geheim und verboten sein.

Essbare Wildpflanzen kann man sich in Kräuterkursen und mit Büchern, durch bekannte Kräuterkundigen, oder bei der Volkshochschule aneignen. 
Jeder darf den offenen Wald und Natur zum Sammeln betreten, solange es kein Naturschutzgebiet oder Privatgelände ist, und Wildpflanzen in Haushaltsüblichen Mengen mitnehmen. Wer öfters Wildpflanzen sammelt und damit zuhause kocht und zubereitet, tut seiner Gesundheit etwas Gutes, spart dabei Geld und betreibt auch Survival Training.


Erste Hilfe ein Erste Hilfekurs ist immer gut und sollte auch regelmäßig alle 2-3 Jahre wiederholt werden.

Kampfsport/ Selbstverteidigung kann man in einer Schule oder Verein lernen und wenn genügend Kenntnisse vorhanden sind, auch mit Freunden oder alleine üben.

Fitness und Sport im allgemeinen halten uns fitter und gesünder und gehören gleichzeitig auch zum Survival Training. Dadurch fühlt man sich auch allgemein viel wohler. Schwimmen, Jogging, Radfahren, Nordic Walking, Krafttraining uvm. kann man immer irgendwie im Alltag einrichten. 

Klettern ist heute groß in Mode und auch eine gute Sportart für das Survival. Ist auch gut geeignet um Hindernisse zu überwinden. Grundkenntnisse im Klettern und der Seiltechnik, Knotenkunde gehören auf jeden Fall zum Survival Training. Ein Klettergrundkurs ist empfehlenswert und nicht teuer.

Videos welche viele gute und praktische Survival Techniken zeigen, gibt es heute unzählige im Internet und sie sind empfehlenswert, anzusehen. Aber sie bringen nichts,wenn man das Gesehene nicht auch ausprobiert.

Bücher und Wissen braucht man um eine gute Allgemeinbildung zu bekommen. Nicht nur Bücher über das Leben in der Wildnis, sondern über viele Themen, Wissenschaft, Politik, Natur, Gartenbau, Wirtschaft, Medizin, Wetter und vieles mehr.
Es lohnt sich eine gute Wissensbibliothek anzusammeln, nicht als PDF auf dem PC, sondern in Buchform, auf die jederzeit zurückgegriffen werden kann. Auch bei Stromausfall.
Man muss bei der Wissensaneignung auch weit über den Tellerrand hinausschauen wollen und nicht nur die Lieblingsthemen heraus picken. Sonst wird man einseitig und hat einen begrenzten Horizont.

Selbstversorgungs- und Krisenmagazine, Wissen von früher

Wildpflanzen

Steinzeit Survival Roman

Soziale Netzwerke im Internet und Facebook gibt es viele Survival, Bushcraft, Outdoor, Wildkräuter, Selbstversorgung, Bergsteiger und Prepper Foren und Gruppen in denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen und fachsimpeln kann. Oft entstehen auch gute langlebige und persönliche Freundschaften daraus.

 Deutscher Alpenverein er bietet viele Möglichkeiten für eine gute Weiterbildung in Orientierung, Wetterkunde, Alpiner Basiskurs und geführte Touren. Gute Bergsteiger sind immer auch gute Survivors. Denn sie halten sich tatsächlich in einem Gelände auf, wo es schnell tatsächlich um Leben und Tod gehen kann. Für mich hat diese kalkulierte Risiko natürlich einen ganz besonderen Reiz.
Es gibt auch noch weitere regionale Wandervereine, deren Angebote und Wegenetze und Wanderkarten man gut nutzen kann. 

auf dem Gletscher 

die Landschaft der 3000er

Gletscherspalte

Wir sehen hier, das Survival Training ist sehr vielfältig und kann oft auch gut im normalen Alltag durchgeführt werden.

Das Thema wird fortgesetzt.....











Samstag, 28. Februar 2015

Der Tod - mein täglicher Begleiter!

Der Tod ist für viele ein Tabuthema, für mich meine tägliche Arbeit.
Ich sehe dem Tod jeden Tag ins Auge und trage auch viele Verstorbene ans Grab, oder schiebe sie ins Krematorium.
Irgendwann werden wir alle mit dem Tod konfrontiert ob von Angehörigen, Freunden Nachbarn usw.

Eines Tages wird sogar unser eigener Tod uns heimsuchen.


 Ein Grund mehr, um über den Tod nachzudenken

Viele Menschen denken zu Lebzeiten oft wunder was, was sie so alles sind und machen und erreichen können. Besonders, wenn sie gesund, stark und kräftig sind.

Selbstverständlich müssen wir in diesem Leben arbeiten und etwas erreichen und Ziele haben. Es geht gar nicht anders.
Schlimm finde ich es nur, wenn man sein ganzes Leben auf das Diesseits richtet und nicht an die Ewigkeit, den Sinn des Lebens und über unser Dasein nachdenkt.

Nichts was wir in diesem Leben erreichen, bleibt uns erhalten.
Jeder kennt den Spruch: Das letzte Hemd hat keine Taschen!

Und auch wenn uns gesagt wird, du wirst ewig in unseren Herzen und Gedanken weiter leben, so sind wir trotzdem Tod.
Dieses Andenken erhält uns nicht am Leben.

Auch noch so große Denkmäler und Grüften als Grabstätten ändern nichts daran.




Eines Tages werden wir alle auf dem Sterbebett liegen oder von einem schnellen Tod erwischt.



Dann kräht kein Hahn mehr danach, ob wir Rechts oder Links waren, welche Hautfarbe wir hatten, welche politische und humanistische Ziele wir verfolgten, ob Thor den Hammer schwingt oder nicht, wie viel wir gearbeitet und geleistet haben und was auf dem Sparbuch liegt.

Auf dem Sterbebett oder mit dem Tod, wird vieles auf einmal nicht mehr wichtig.

Ich sehe mir oft ganz bewusst die Toten an, wie sie in ihren Särgen liegen.
Das macht mir immer wieder aufs Neue bewusst, wie vergänglich doch alles ist und wie sinnlos so viele Kämpfe und Krämpfe in unserem Leben doch meist sind.
Wie sinnlos doch so vieles ist, dem wir hinterher rennen.

Der Tod setzt uns eine Grenze

Der Schöpfer setzt uns durch die Natur und den Tod eine knallharte Grenze.
Und Jesus sagte einmal: "Was nützt es euch, wenn ihr die ganze Welt gewinnt, aber eure Seele verloren geht?"

Ich muss immer daran denken, was Mose im Psalm 90 sagte: "Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden".

Hiob sagte:"Nackt bin ich aus meiner Mutter Leib gekommen, und nackt kehre ich dahin zurück.
Der Herr hat gegeben, und der Herr hat genommen. Der Name des Herrn sei gepriesen".


Das Ende?

"Und der Staub kehrt zur Erde zurück, so wie er gewesen, und der Geist kehrt zu Gott zurück, der ihn gegeben hat". Prediger 12,7

Eine Tragödie

Im Buch der Sprüche heißt es:"Mit dem Tod eines gottlosen Menschen geht seine Hoffnung verloren, und seine trügerischen Erwartungen und Pläne sind verloren".

So viele Menschen leben im Glauben, dass mit dem Tod alles aus ist.
Wie hoffnungslos und sinnlos ist doch dann so ein Leben?

Genau dies ist einer der wichtigsten Gründe, warum der Tod bei uns so ein Tabuthema ist.
Es wird versucht, diese Angst zu verdrängen.

Der Prediger schrieb dazu:
"Denn selbst ein lebendiger Hund ist besser dran als ein toter Löwe!
Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen gar nichts, 
und sie haben keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen.
Auch ihr Lieben und ihr Hassen und auch ihr Eifern ist längst verloren gegangen.
Und sie haben ewig keinen Anteil mehr daran, was unter der Sonne geschieht".

Aber so hoffnungslos muss es nicht bleiben!

Jesus Christus sagte:"Jeder der an mich glaubt, wird ewig Leben, auch wenn er stirbt"!

Auch wenn die Welt uns vergessen hat, unsere Leiber schon lange zu Staub geworden sind und unsere Denkmäler zerfallen sind, so haben wir doch immer eine bleibende Heimat bei unserem Schöpfer, der uns unendlich liebt.

Die Zeit wird kommen, an dem jeder vor den Schöpfer treten muss.













Samstag, 21. Februar 2015

Phänologie- der Kalender der Natur: Vorfrühling

Der Vorfrühling beginnt ja nach Gegend und Klima zwischen Januar und Ende März.
Heute da ich diesen Text schreibe, ist der 21. Februar.
Da ich in meinem Blog nur eigene Bilder verwende, muss ich immer warten, bis ich meine Fotomotive auch finde.

Der Winter ist diese Saison etwas kälter bei uns, aber wir hatten wenig Schnee.
Trotzdem habe ich erst diese Woche die ersten blühenden Vorfrühlingsanzeichen gesehen.

Frühjahrsanzeiger

Die pflanzlichen Anzeiger für den beginnenden Frühling sind die Haselnussblüte, die blüht bei uns schon etwas länger und die Rohrkolbenblüte. Dann die Schneeglöckchen und Winterlinge. Das sind die ersten blühenden Pflanzen. Auch die ersten Krokus kommen bei uns schon spärlich heraus.

Es gibt noch weitere blühende Pflanzen im Winter, wie die Zaubernuss oder der gut riechende Duftschneeball, aber das sind keine Frühjahrsanzeiger.

Gegen Ende des Vorfrühlings blühen dann auch die Salweide und die Kornelkirschen und der Huflattich.



männliche Haselnussblüte 
 Die Haselnussblüte und auch der Rohrkolben blühen bei uns in der Natur.
Das Schneeglöckchen und der Winterling sind Kulturpflanzen. Die finden wir bei uns in der Natur nur, wenn sie ausgewildert sind.


Schneeglöckchen im Park


erste Winterlinge im Park 


erste Krokusse 

Der Vorfrühling

Ab Januar steigt die Sonne täglich etwa 30m in die Höhe. Wir können alle beobachten, die Tage werden wieder länger, wenn am Anfang auch schleichend.

So fängt der Frühling im Südwesten bei der iberischen Halbinsel an und wandert täglich über das Flachland, Gebirge bis nach Skandinavien im Nordosten.
Etwa 6 Wochen dauert diese Frühlingswanderung durch Deutschland.

Auch wenn es noch mal schneit und der Schnee sogar liegen bleibt, erkennen wir an den Schneeglöckchen, dass der Winter trotzdem bald vorüber ist.

Aber der Vorfrühling ist noch nicht der eigentliche Frühling.

Noch kann es sehr kalt sein und viel Bodenfrost haben.
Die Gartenarbeit und die Landwirtschaftliche Arbeiten ruhen immer noch.

Sonntag, 8. Februar 2015

Spartipps 3

Bei den heutigen Spartipps geht es darum, wie man viele Dinge mehrmals verwanden kann, bevor man sie entsorgt.
Mein Hintergrund Gedanke ist der, wenn ich alles zweimal verwenden kann, bekomme ich für mein Geld das Doppelte. Dazu habe ich mir einige Gedanken gemacht.

Reich wird man dabei nicht, aber die Möglichkeit, dem Konsumwahn ein Schnippchen zu schlagen und dabei noch etwas zu sparen, erfüllt mich mit Freude.

Spartipps

Folienverpackungen: Besonders bei dem Toilettenpapier oder bei den größeren Packungen von Küchenrollen gibt es gute Folien. Diese Folien nehmen wir für unsere kleineren Papiermülleimer. Die Folien sind so stabil, dass man sie einfach ausleeren kann und die Folie, wenn es nicht sehr verschmutzt ist, mehrmals verwenden kann. 
Passende Mülltüten müssen wir nie kaufen.


Küchenrolle: Oft kommt es vor, man muss etwas kleines wegwischen, oder braucht für irgend etwas nur ein kleines Stück Papier. Da fast jeder Haushalt meist die großen Küchenpapierrollen hat, wird auch diese genommen. Ich halte das für eine große Verschwendung.
Deswegen haben wir eine Toilettenpapierrolle in der Küche, für die kleinen Dinge.



Kaffee: Es geht nichts über einen guten Kaffee. Wir machen unseren Kaffee in der für viele schon fast veralteten Filter Kaffeemaschine. Dieser Kaffee schmeckt mir immer noch am besten und er ist auch noch der günstigste, pro Tasse umgerechnet und den Kaffeesatz kann man noch für den Garten verwenden.

Ab zwei Tassen verwenden wir die Küchenmaschine. Bei einer Tasse, setzte ich den Filter auf die Tasse.
Wer seinen Kaffee bei Starbucks holt oder diese Kaffeekapseln kauft, dem muss man sowieso die wirtschaftliche Mündigkeit absprechen. 
Die Kaffeefilter sind nicht teuer und ich will auch nicht darauf verzichten,es ist auch eine saubere Sache.
Was tun ohne Kaffeefilter?
Es gibt mehrfach verwendbare Kaffeefilter aus Kunststoff, die man einfach in das Filterfach der Maschine einlegen kann. Muss danach nur ausgespült werden.
So kann man sich die Papierfilter ganz sparen. Leider ist da das Aroma nicht ganz so gut wie mit den Papierfiltern. Wir haben ihn nur als Ersatz, falls die Papierfilter mal fertig sind, wie uns neulich passiert ist. Im Alltag verwenden wir ihn nicht. 
Er ist ein Notfallfilter.

Kaffeefilter aus Kunstoff

Hat man weder einen Papier noch den Kunststofffilter, kann man pro Tasse das Kaffeepulver auch einfach direkt rein tun und mit kochendem Wasser aufgießen. Milch und Zucker dazu oder auch nicht, umrühren und kurz absetzen lassen. 
Ist im Prinzip so, wie der Türkische Mokka.
So schmeckt der Kaffee noch intensiver und kräftiger. 
Man muss am Schluss nur aufpassen, wegen dem Kaffeesatz in der Tasse.

Tee: Viele Teebeutel kann man zweimal aufgießen. Man muss es selber, je nach Geschmack ausprobieren. Beim zweiten mal aufgießen muss man länger ziehen lassen, als beim ersten mal.

Kräutertees frische oder Beutel verwende ich wegen den Inhaltsstoffen nur einmal.
Schwarz- und Grüntee überbrühe ich meist zweimal auf.
Sogar eine Mitarbeiterin im Teeladen hat mir gesagt, dass man den losen Schwarztee gut zweimal aufbrühen kann.
Ich sehe heute noch den bösen Blick, den die Kollegin dieser Mitarbeiterin zugeworfen hat.

Klar, macht man das konsequent, hat man mit nur einmal bezahlen, die doppelte Menge an Tee.

Salbentuben: Ich bin Neurodermitiker und brauche sehr viele Salben, auch für die Pflege. Das kostet mich sehr viel Geld. Wenn die Tuben leer sind, schneide ich sie immer auf und finde meistens noch so viel Inhalt, dass es oft für zwei mal den ganzen Körper eincremen reicht.
Wie viel schmeißt man gedankenlos weg, wenn man das nicht tut.
Im Badezimmer habe ich ein altes Küchenmesser, mit dem schneide ich die Tuben immer durch.




Wenn das Duschmittel leer ist, fülle ich immer ein wenig Wasser dazu, schüttel die Flasche durch und kann es noch eine zeit lang verwenden. Da kommt noch genug heraus.

Zahnpasta: Ich habe zuhause auch selbst hergestelltes Zahnpulver. Es ist gewöhnungsbedürftig und schmeckt leicht nach Sand aber angenehm durch die Kräuter und ätherische Öle. Aber die Zutaten dazu sind mir zu teuer. Es mag gesünder sein, aber nicht sparsamer.

In der Werbung sehen wir immer,wie die Zahnpasta auf einem Streifen über die ganze Bürste gedrückt wird. Das ist total unnötig. Soviel Zahnpasta braucht man nicht.
Ein Viertel bis ein Drittel davon ist völlig ausreichend und schäumt genauso gut.
Das heißt, dass die Tube Zahnpasta auch prozentual so viel länger hält.

Wasser: Das meiste Wasser sammeln wir als Grauwasser und verwenden es noch einmal, zum Blumen gießen, für den Balkongarten, Toilettenspülung usw.
Sammeln kann man z.B. beim Obst und Gemüse waschen.

Zu sehen, wie viel Wasser einfach den Abfluss hinunter läuft, wenn man  wartet, bis das Wasser warm ist, tut mir im Herzen weh. Es ist eine pure Verschwendung von kostbaren Trinkwasser. Auch wenn es bei uns noch sehr billig ist.

Es ist interessant zu sehen,wie viel Wasser man an einem Tag sammeln kann.
Jedes Jahr im Dezember kommt zu uns der Wasserableser und wir haben dann unsere Ersparnis schwarz auf weiß. Wir freuen uns jedes Jahr auf diesen Tag.
An jedem Waschbecken haben wir eine Schüssel stehen.
Ist die Schüssel voll, füllen wir das Wasser in einen Eimer,

Wasser sammeln

Kastanienwaschmittel: Dieses Waschmittel habe ich schon in einem anderem Bericht hier im Blog, aber da es eine gute Sparmaßnahme ist, bringe ich es hier nochmal.
Kastanien sind ein guter und kostenloser Ersatz für die indischen Waschnüsse uns waschen sehr sauber. Sie enthalten viel Saponine.
Das Kastanienwaschmittel soll man nicht bei weißer Wäsche verwenden.

Jeden Herbst sammle ich mir meinen Jahresvorrat an Kastanien. Pro Waschgang nehme ich 5-6 Kastanien und bereite sie zu.

Das Waschmittel kann man nicht auf Vorrat zubereiten, man muss es immer wieder frisch ansetzen.
Ich habe viele Kastanien klein geschnitten und halte sie in einem Glas mit Schraubverschluss.
Wenn ich einen Waschgang brauche, nehme ich mit davon nach Augenmaß so viel heraus, dass es 5-6 Kastanien sind.

Bisher habe ich es immer etwa 5 Minuten abgekocht, aber inzwischen bereite ich es so zu, dass ich in einem weiteren alten Glas die Kastanien reinfülle und mit kochendem Wasser einfach übergieße.
So viel Wasser eingießen, dass die Kastanien leicht überdeckt sind, alles nach Augenmaß.

Dieses Aufguss ein paar Stunden oder über Nacht stehen lassen. Wenn man das Glas schüttelt sieht man, wie gut es schäumt.
Vor der Verwendung wird das Waschmittel umgefüllt und dabei abgesiebt.
Das Waschmittel einfach in das Flüssigwaschmittel Fach in der Waschmaschine einfüllen und normal Waschen.
Kastanien klein schneiden

kurz aufkochen oder überbrühen

fertige Waschmittel für eine Maschine

Es wird auch immer häufiger mit Efeublättern die Wäsche gewaschen. Aber das habe ich noch nicht gemach, werde es aber ausprobieren und danach berichten.

Ich habe noch viele weitere Spartipps die ich selbst anwende und werde sie hier in weiteren Berichten reinstellen.

Plastikflaschen: Die einen verteufeln sie, wieder andere nutzen sie. Ich stehe ihnen neutral gegenüber, weil sie auch sehr nützlich sein können. In wenigen Ausnahmen verwende ich sie.

Zuhause trinken wir nur Leitungswasser und kein gekauftes.
Zur Arbeit nehme ich immer eine Plastikflasche mit, da sie unzerbrechlich sind. Es ist zu riskant für mich, Glasflaschen dabei zu haben.

Auch zum Wandern oder Bergtouren habe ich immer zwei Plasikflaschen dabei. Sie haben die richtige Größe, kosten eigentlich nichts und ich kann sie mehrere Tage lang immer wieder mit Leitungswasser auffüllen.
Nach einer Tour gebe ich die Pfandflaschen ab.

Hier das Trinksystem mit Schlauch für den Rucksack.



Wenn wir in die Stadt gehen oder länger außer Haus sind, haben wir meist jeder eine kleine Kunststoffflasche mit Leitungswasser dabei. Die verwenden wir mehrmals, bevor wir sie als Pfand wieder abgeben.


So vermeiden wir, dass wir unterwegs etwas zu trinken kaufen müssen.

Auto: Wer sein Auto nur als Statussymbol sieht, wird natürlich auch einiges mehr an Geld dafür aufwenden, als nötig.
Für mich ist das Auto nur ein wichtiges, gutes und praktisches Nutzfahrzeug.

Es muss zuverlässig sein, wenig reparaturanfällig, günstig im Unterhalt (Steuer, Versicherung, Spritverbrauch) und Anschaffung, großer Rauminhalt zum Laden und eine Anhängerkupplung muss mein Fahrzeug auch immer haben.
Ich selbst habe keinen Hänger, der ist aber wenn man einen braucht, auch mal schnell geliehen.

Ein Zweitauto halten wir für unwirtschaftlich und man muss zu viel dafür arbeiten, was mit einem einfachen Lebensstil nicht zusammen passt.

Dafür haben wir noch zusätzlich noch ein Mokick und einen Roller.
Die kosten jeweils keine Steuern und nur rund 40€ Versicherung im Jahr pro Fahrzeug.

unsere Zweitfahrzeuge


Viele nahe Strecken bis etwa 20- 30 km fahren wir oft damit und sparen viel Sprit und auch Zeit.

In der Stadt entfallen die Parkplatzkosten und man kann meist bis an den Eingang des Geschäfts fahren.
Im Hochsommer ist es außerdem noch ein sehr angenehmes Fahren, durch den Fahrtwind.

Für kurze Strecken zur Arbeit, ist ein zuverlässiger Roller die günstigste Variante.
Leider machen das noch viel zu wenige.