Freitag, 20. Februar 2026

Leben in der Natur- der Waldläufer Gottes 3

Am 2. Tag schuf Gott eine Wölbung am Himmel und trennte dadurch die Wasser im Himmel und auf der Erde. Diese Hülle um unsere Erde ist sehr wichtig. Ohne sie gibt es kein Leben auf unserer Erde.

Wir alle kennen das Bild der Erde vom Weltraum aus fotografiert. Man sieht die Erde, die blauen Ozeane und die Wolken. Aber diese Wolken verlassen nicht die Erde. Ganau das ist die unsichtbare Wölbung am Himmel.

Heute wird diese Wölbung in der Meteologie die Tropopause genannt. Es ist eine Schutzhülle in etwa 8- 12 km Höhe, je nach dem, wo man sich auf der Erde befindet. Am Äquator sind es etwa 8 km. 

Der Bereich zwischen der Erde und der Wölbung oder Tropopause ist unsere Atmosphäre auf der Erde, welche uns das Leben ermöglicht.

Diese Wölbung bewirkt, dass kein Wasser aus der Atmosphäre der Erde entweichen kann. Und die Sonneneinstrahlung wird abgeschwächt.

Der Weltraum ist vollkommen schwarz. Schauen wir aber von der Erde auf unseren Himmel, so ist er blau. Dieser blaue Himmel entsteht durch die Lichtbrechung der Sonneneinstrahlung an der Wölbung. Dieses Blau sieht man nur von der Erde, aber nicht vom Weltall aus.

 Kleine Orientierung durch die Himmelsfärbung

Das Himmelsblau hat immer leicht unterschiedliche Färbungen. Vom dunkleren Blau bis weisslich. Das hat mit der Sonneneinstrahlung zu tun. Schauen wir direkt von uns nach oben zum Himmel ist das Blau dunkler. Je weiter wir jetzt nach oben hin wegschauen, desto heller oder weisslicher oder heller, wird das Blau. Da nennt man die Raylightstrahlung.
 

Besonders in den Bergen kann man das schön erkennen. Je weiter man wegschaut, desto heller werden die Berge.


Die Bibel sagt, durch diese Wölbung werden auch die Wasser oberhalb am Himmel und unterhalb auf der Erde getrennt. 

Das Wasser von oben kennen wir als Regen, Hagel, Schnee usw.

Das Wasser unten sind die Meere, Flüsse, Bäche, Seen usw.

Schon im Buch Hiob steht geschrieben:

"Auch mit Nass belastet er die Wolke, streut weit umher sein lichtes Gewölk. Und das zieht ringsumher, sich hin und her wendend nach seiner klugen Steuerung, um auszuführen alles, was er ihnen gebietet, über der Fläche des Erdkreises. Sei es zur Züchtigung, sei es für seine Erde, sei es zur Gnade, er läßt es sie finden".   Hiob 37,11-13

Wir alle wissen, Regen kann für uns Segen oder Fluch sein.

Das ist eine sehr frühe, einfache Beschreibung des heutigen Wasserkreislaufs der Erde.  Regen und Überschwemmungen können furchtbar sein, aber ein schöner Landregen über die Felder ist ein großer Segen.

Was bedeutet das für den Waldläufer und uns Menschen?

Hier beginnt die Wetterkunde!
 
Das Wetter ist der spürbare und messbare kurzfristige Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort der Erde.
 
Unser Wetter wird von folgenden Elementen beeinflusst:
  • Luftdruck
  • Wind
  • Temperatur
  • Strahlung der Sonne
  • Luftfeuchtigkeit
  • Bewölkung/ Niederschläge

Schon immer war es für die Landwirte, Waldläufer und alle, welche abhängig vom Wetter waren, lebensnotwendig die Wolken, die Winde usw. lesen und deuten zu können.
 
Daher kommt auch das alte Sprichwort:
"Wetterkunde ist des Landsmanns erste Weisheit. Was man voraussehen kann, davor kann man sich schützen". 
 
Früher war es oft existenzgefährdend, wenn ein Bauer das Wetter falsch gedeutet hat. Ein unerwarteter Regen konnte einer Ernte schwer zusetzen.
 
Jesus sprach zur Volksmenge:
"Wenn ihr eine Wolke von Westen aufsteigen seht, so sagt ihr sogleich: ein Regenguss kommt. Und es geschieht so. Und wenn der Südwind kommt, so sagt ihr: Es wird Hitze geben. Und es geschieht so".   Lukas 12,54-55
 
Diese Regel stimmt für unsere Breitengrade vom 30. bis 60. Breitengrad. 
Wie man sich orientieren und die Himmelrichtungen bestimmen kann, dafür gab Gott uns die Möglichkeit an einem späteren Schöpfungstag.
 

 Fazit

In den ersten 2 Schöpfungstagen hat Gott die für uns lebenswichtige Atmosphäre und das Wetter erschaffen. Durch das Wasser, die Temperaturschwankungen von Tag und Nacht, die Winde, welche auch durch die Erdumdrehung entstehen, die Sonnenstrahlung usw.
Alles ist perfekt durchdacht.
Und Gott sah, dass es gut war!
 


 

 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Wildpflanzen im Winter/ Februar suchen

Auch im Winter gibt es viele essbare Pflanzen zu finden. Aber wo und wie?

Diese Tage bin ich einfach losgezogen und habe mal geschaut, was ich finden werde. 

Ich habe mich nicht vorbereitet und die Gegend vorher nicht erkundet. 

Es ist die agrarkultivierte Landschaft direkt vor meiner Haustür und dem naheliegenden Wald, der sehr forstschaftlich benutzt ist.

Theoretisch gibt es auch im Winter einiges zu finden. Aber nur wenn man wirklich hinausgeht und wirklich sucht, kann man es lernen. Es genügt nicht, viele Pflanzen zu kennen, man muss sie auch vor Ort finden können. Das ist nicht immer so einfach wie es sich anhört.

Probiert es aus, nur durch eigene Erfahrung und Beobachtung lernt man.

Wie geht man vor?

  •  zuerst schließt man Hundeautobahnen aus
  • Feldränder haben oft schönste Wildpflanzen, sollte man aber meiden, weil Gespritzt 
  • Abgestorbene obere Pflanzenteile können schon ein Anzeiger für neue Jungpflanzen sein
  • Grobe Regel, überall wo grün wächst, kann auch etwas essbares dabei sein
  • Geschützte Flächen wie Heckenränder oder Waldränder sind meist vielversprechend.

 

Der Ausgangspunkt

 
 
Dieser Weg ist eine große Hundeautobahn und Sammeln am Rande ist hier unmöglich.
Weiter hinten kommt der Wald davor noch einige Hecken und Bäume.
 
 

Kurze Zeit später kommt ein kleines Heckenwäldchen. Hier könnte was sein.
Ein guter Ort zu Schauen sind auch diese alte Bäume rechts. Aber zu dicht am Feld und den Hunden.

 
 
Am Boden fand ich nichts. In den Hecken nur noch sehr kleine verschrumpelte Hagebutten, die nicht mehr verwendbar waren und ungeniesbare Ligusterbeeren.
Ich ging weiter zur langen Heckenpfanzung.
 
 
 
Auch hier fand ich leider nichts nichts
 
 
 
Hier ein Hohlweg. Das kann ertragreicher sein.
 
 
 
Alte Brennnesselstängel. Solche Stellen unbedingt anschauen. Da kommt schon Neues.
 
 
 Tatsächlich, aber zu klein zum Mitnehmen. Dart gab es auch noch in sehr kleinen Mengen und Größe Nelkenwurz und Wiesenlabkraut. Auch hier konnte ich nichts mitnehmen.
 
 
Der Hohlweg selbst war wie aufgeräumt. Hier gab es nichts, nicht einmal das  Scharbockskraut.
 
Von der Hohle ging es Richtung Wald. Hier sollte es doch besser sein. 

 
Vor dem Wald kam noch eine Hecke im Tal mit mehr Windschutz. Die Schlehen Hagebutten und Weissdornbeeren waren leider schon nicht mehr da. Aber größere Brennnesselflächen am Boden. Leider noch sehr klein.

Am Waldrand gab es noch eine Wiese und ein kleiner Bach.

 
Hier gab es viele kleine Brennnesseln, einige Spitzwegeriche und Gänseblümchen.
Ganz selten ein Labkraut.
 
 
 
Wiesenlabkraut, auch sehr klein 

 
Vor dem Waldrand lauter Brennnesselstängel, aber nichts wirklich Essbares

 
Gleich nach dem Wald kam eine wilde Freifläche mit vielen abgestorbenen Pflanzen, wie die Karde, Weidenröschen , Disteln u.a.
 
Junges Weidenröschen. Kann man leicht finden unter den abgestorbenen Stängeln

Ich begann Distelwurzeln auszugraben und am Bach konnte ich sie gleich vor Ort auswaschen.

 
 
 
 
Zuhause habe ich sie versuchsweise als Wurzelgemüse gekocht. In Salzwasser etwa 15- 20 Minuten. Innen hatten sie einen holzigen Strang. Aber den kann man abnagen und essen. Es schmeckt nussig.
 

Weiter im Wald

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Obwohl ich nicht in einer besonders kalten Region lebe, ist die Vegetation im Februar noch sehr zurückgezogen. Auch im kultiviertem Wald.
Ich fand nur einige kleine Goldnesseln, junge Erdbeerblätter, Scharbockskraut, junger Waldziest und viele Haselnusskätzchen am Waldrand. 

 
 
 
 
 
 
 Gold oder Silbernessel
 
 junge Erdbeerblätter
 
 
 
 Waldziest
 
 
 
junges Scharbockskraut
 

Fazit 

Ich konnte keine Pflanzen für Salat oder Gemüse mit nach Hause nehmen. Es hat sich nicht gelohnt.
Die Artenvielfalt durch die Agrar und Forstwirtschaft ist leider sehr stark zurückgegangen.  Man muss immer länger, zum Teil mit dem Auto oder Fahrrad zu den weiter entlegenen Sammelstellen fahren. 

Der Februar scheint generell ein schwieriger Monat für Wildpflanzen sein. Noch im Denzember, Anfang Januar habe ich noch viel mehr Früchte an den Sträuchern gesehen und mehr essbares Grün.
Ich bin mir aber bewusst, dass es andere Plätze gibt, die ertragreicher sein werden. jede Stelle ist anders. 
Viele Pflanzen die jetzt schon da sind, habe ich nicht einmal gesehen. aber es gibt sie. Ich werde bald, noch in diesem Monat, an anderer Stelle wieder losziehen und hoffentlich auch richtig fündig werden.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Leben in der Natur- der Waldläufer Gottes 2

Am ersten Tag trennte Gott das Licht und die Dunkelheit. Da die Erde sich um die eigenen Achse dreht, haben wir ständig den Wechsel zwischen Tag und Nacht.

Die Bibel erwähnt es so:"Er spannt den nördlichen Himmel aus über der Leere, hängt die Erde auf über dem Nichts".   Hiob 26,7

Das Buch Hiob ist das älteste Buch der Bibel und ist voller naturwissenschaftlichen Aussagen. Heute können wir durch die Satellitenaufnahmen die Echtheit der biblischen Aussagen erkennen.

Die Erde und alle Planeten, hängen über dem Nichts im Weltall.

Der Mond dreht sich um die Erde, aber nicht um sich selbst. Daher sehen wir immer die gleiche Seite des Mondes in der Nacht. Es gibt Ausnahmefälle, bei denen wir den schwachen Mond auch bei Tag sehen können.

 

Unser ganzes Leben ist auf den Rhytmus von Tag und Nacht eingestellt.

Und für einen Waldläufer draussen in der Natur haben die Tageszeiten auch einen sehr großen Einfluss.

Bei Tag sehen wir gut, verrichten unsere täglichen Dinge und am Abend und in der Nacht beginnt die Ruhezeit. 

Wenn der Mensch sich von seinem Tagesablauf zurückzieht und es dunkler wird, kommen   in der Dämmerung  die Wildtiere hervor. Und das Nachtleben in der Natur beginnt.

 

 

Im Psalm 104, welcher sehr vieles über das Leben in der Schöpfung erzählt, wird es so erklärt:

"Du bestellst die Finsternis und es wird Nacht. In ihr regen sich alle Tiere des Waldes. 

Die Junglöwen brüllen nach Raub, sie fordern von Gott ihre Speise.

Geht die Sonne auf, ziehen sie sich zurück und lagern sich in ihren Verstecken.

Der Mensch geht ans Werk, an seine Arbeit bis zum Abend".

Psalm 104,21-23


Es ist für mich so faszinierend, wie genau die Bibel über das Leben schreibt und einen großen Unterschied zwischen dem Leben in der Wildnis und Zivilisation beschreibt. Dazu komme ich noch in den weiteren Teilen.

Einige Regeln für den  Waldläufer

  •  Bei Tageslicht sehen wir gut und erkennen die Farben. Bei Nacht und Dunkelheit sehen wir alles schwarz und grau.
  • Ein Wald den wir bei Tag gut kennen, kann wenn man es nicht gewohnt ist, bei Dunkelheit sehr beängstigend sein. Das darf man nicht unterschätzen.
  • Die meisten Wildtiere sehen in der Nacht sehr gut, wir Menschen leider nicht. 
  • Wer bei Tag keine Tiere sieht, kann bei Dunkelheit auf breiteren Waldwege laufen und mit einer starken Taschenlampe in den Wald hineinleuchten. Sehr oft wird man viele leuchtende Augenpaare sehen.
  • Wenn wir von Licht in die Dunkelheit kommen sind wir am Anfang fast blind. Mit der Zeit gewöhnen sich die Augen an die Dunkelheit und man sieht etwas mehr. Etwa nach 10- bis 30 Minuten. 
  • Aber immer noch sehr wenig und nur mit Hilfe von Restlicht, wie Mondschein oder Sternenlicht, Licht von der Ferne z.B. entfernter Stadt.
  • Sind wir in der Natur und je dunkler es ist und je mehr Sterne wir sehen, desto weiter sind wir von der Zivilisation, Städte und Ortschaften entfernt. Das hängt mit der Lichtverschmutzung, entfernte Ortschaften, Autolichter etc. zusammen.
  • Für Jemanden der sich verlaufen hat und zurück zur Zivilisation muss, kann die Lichtverschmutzung eine Hilfe zur Orientierung sein.
  • Kommt plötzlich ein Licht, Auto, Taschenlampe oder Feuer, Augen schließen , aber nicht zukneifen, und Kopf vom Licht wegdrehen. Oder zumindest ein Auge schließen. Sonst müssen sich die Augen wieder neu für einige Minuten der Dunkelheit anpassen.
  • Vor der Dämmerung ein Lagerplatz suchen
  • Alle wichtige Arbeiten wie Feuerholz suchen, Nahrung und Wasser sammeln, Reperaturarbeiten etc. bei Tageslicht erledigen.
  • Bei Dunkelheit auf Geräuschtarnung achten. Alle Geräusche hört man im Dunkeln sehr viel lauter und weiter.
  • Je älter man wir, desto schwerer fällt die Anpassung der Augen bei Nacht. 

Einige Regeln für die Nutzung der Lichtverhältnisse

  • Auch in der Nacht und Dunkelheit gibt es verschiedene Licht- und Schattenverhältnisse. Manche Stellen und Orte sind dunkler als andere. Dies muss man beachten und nutzen.
  • In der Dunkelheit mit etwas Restlich kann man noch Konturen von Pflanzen, Gebäude Menschen und Tiere usw. erkennen.
  • Auf Anhöhen kann man oft Konturen erkennen.Wer unerkannt bleiben will, muss dies beachten und in den Niederungen bleiben.
  • Wer bei Nacht im Lager im Wald oder Natur ein Feuer macht ist viele hundert Meter sichtbar. Wer unbemerkt bleiben will, vermeidet dies. 
  • Taschenlampe und anderes Licht nur im Notfall einschalten und verdeckt benutzen, oder auch Rotlicht verwenden.
  • Wenn wir im völligen Nachtschatten sind und in die hellere Dunkelheit schauen, können wir oft bewegende Menschen oder Tiere sehen. Zum Beispiel, vom dunklen Wald aus kann man unerkannt auf die freie Fläche am Waldrand schauen. Durch das Steulicht ist es da in der Regel immer etwas heller als im Wald. Diese Regel gilt auch in Ortschaften und Gebäuden.
  • In der Stadt vermeidet man gerne die völlig dunklen Stellen und Gassen. Hier werden wir zwar nicht gesehen, aber andere Leute, mit anderen Absichten, werden von uns auch nicht sofort erkannt.
  • Licht und Dunkelheit kann auch als Waffe eingesetzt werden.
  • Eine starke Taschenlampe in der Jackentasche kann bei Nacht gegen Angreifer eine gute Waffe sein, wenn man den Angreifer direkt ins Gesicht leuchtet.
  • Will man unerkannt bleiben und leuchtet mit der Taschenlampe sofort danach Standort wechseln.
 
 
 Ein Biwak im Wald im Nachtschatten. Der Tag beginnt aufs Neue.
 
 
Es gibt noch viele weitere gute Regeln und Ratschläge für die Dunkelheit.
Maches werde ich noch in weiteren Teilen zeigen.
Man kann einiges trainieren und üben. Die Anpassung bei Nacht, nächtliche Waldspaziergänge, auch mal aus dem Nachtschatten heraus Leute beobachten usw.

Montag, 2. Februar 2026

Leben in der Natur- der Waldläufer Gottes

 

Der Waldläufer Gottes


Nach langer Zeit beginne ich wieder in diesem Blog zu schreiben. Ich habe eine neue Serie angefangen, in der ich zeigen werde, was die Bibel zum Leben in und mit der Natur sagt.

Was die Bibel uns zeigt zum Unterschied vom Leben in der Natur und der Zivilisation. Und das Überlebenstraining in der Natur und Zivilisation anhand der Bibel.

Aber zuerst halte ich es für wichtig, über die Entsteheung der Erde zu schreiben und welche Auswirkungen  jeder Schöpfungstag für uns bedeutet und wie wir jeden Schöpfungstag in unser persönliches Naturtraining einbringen können.

Denn, wenn Gott der Schöpfer ist, hat er uns auch sehr viel dazu zu sagen. 

Unabhängig davon, ob man an Gott glaubt, oder nicht. An diesen Dingen kommt niemand vorbei. Die Natur und ihre Gesetze ändern sich dadurch nicht. Jeder kann für sich darin sehr viel für das Leben in der Natur mitnehmen. Denn wir alle haben nur diese eine Erde und Natur zum Exestieren.

Unsere Erde

Die Welt in der wir leben wurde von Gott erschaffen. Es ist die Umgebung, Landschaft und Natur, in der wir zurecht kommen müssen.

Jeder Schöpfungstag ist wichtig und jeder weitere Tag brachte weitere lebenswichtige Bedingungen für uns mit. Jeder Schöpfungstag brachte uns neue zusätzliche Überlebenhilfen, welche uns das Leben auf der Erde erst möglich machten.

Die Natur ist uns Menschen zum Leben gegeben. Leider hat sich der heutige Mensch sehr weit von der Natur und ihre Gaben entfernt. Die Trennung vom Leben in der Natur hin zur Zivilisation geschah schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte im Altertum.

Der Mensch, der ursprünglich Hüter und Bewahrer der Schöpfung sein sollte, hat diesen Aufgabe völlig vernachlässigt und aufgegeben.

Der durchschnittliche Mensch hat auch verlernt, wie man in der Natur lebt und in ihr zurechtkommt. Wie man die Landschaft liest und die Zeichen der Natur, Wolken usw. deuten kann.

Gott der Schöpfer gibt uns sehr viele Hinweise darauf wie man in und mit der Natur leben kann. Und das möchte ich versuchen anhand der Biblischen Aussagen wieder neu zu beleben.

Wie die Natur die Wildtiere versorgt und auch uns Menschen. Wie man Sonne Mond und Sterne liest, den Wasserkreislauf versteht, welche Nahrung uns die wilde Natur gibt uvm.

Wie hat Gott die Welt erschaffen?

Am Anfang war die Erde wüst und leer. Der Geist Gottes schwebte im Universum und über der Erde. Durch sein Wort erschuf er die Erde und das Universum. 1.Mose 1-2

Der biblische Gott ist der Geist des Universums, oder das universelle Schicksal des Universums und so viele weitere Begriffe, wie es viele Menschen und Esoteriker und spirituelle Menschen oft deuten.

Gott schuf die materielle Welt aus dem Nichts, durch sein gesprochenes Wort.

  • Der erste Tag: Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. 1.Mose1,3-5

  • Am zweiten Tag schuf Gott eine Wölbung und nannte sie Himmel. Dadurch trennte er die Wasser,welche auf der Erde und im Himmel sind. 1.Mose1,6-8

    Diese Wölbung wird heute metereologisch die Tropopause genannt. In weiteren Teilen werde ich das genauer erklären. 

     

  • Am dritten Tag erschuf Gott das Land. Er trennte das Wasser vom Land. So entstanden die Meere, die Flüsse, Seen usw. Und auf dem Land lies Gott Gras wachsen, und Kraut das Samen hervorbringt, Fruchtbäume die Früchte hervorbringen, nach ihrer Art, in denen ein Same ist. 1.Mose1,9-13

     

  • Am vierten Tag setzte Gott die Lichter an den Himmel um Tag und Nacht zu trennen. Die Sonne, den Mond und die Sterne. Sie sollen uns Zeiger sein für Tag und Nacht, als Zeichen für die Zeit, Orientierung, den Jahreskreislauf und die Tage und Jahre. Das große Licht die Sonne ist für den Tag und das kleine Licht, der Mond und die Sterne sind für die Nacht.  

    1.Mose1,14-19

     

  • Der fünften Tag sprach Gott: Es sollen Fische und Wassertiere im Wasser wimmeln und Vögel sollen am Himmel fliegen. Und Gott schuf alle Wassertiere nach ihrer Art und alle Vögel nach ihrer Art. 1.Mose1,20-23

     

     

  • Am sechsten Tag sprach Gott: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art. Vieh und kriechende Tiere und wilde Tiere nach ihrer Art. Und am sechsten Tag schuf Gott auch den Menschen. 1.Mose1,24-26

     



So entstand das Leben und die Grundvorraussetzungen für unser Dasein. Als Gott fertig war sah er, dass alles sehr gut war. Was der Mensch später daraus gemacht hat und wie wir mit diesen Folgen in unserer Umgebung und der sehr zugesetzten Natur leben müssen, darum geht es in den weiteren Teilen.



Freitag, 29. Mai 2020

Glamping - mit Frau im Wald biwakieren

Schon immer waren meine Frau Tanja und ich sehr Aktiv und sind viel in der Natur, im Wald auf Bergen und Flüssen unterwegs.

Da gehört natürlich das Übernachten im Wald dazu. Obwohl wir da auch wirklich nur das Nötigste mitnehmen, gefällt es Tanja so sehr, dass sie es Glamping und nicht Biwak nennt.
Im Grunde stimmt es ja auch, mit einem Tarp/ Plane, Isomatte und Schlafsack kann man schon eine angenehme Nacht im Wald verbringen. Man spart viel Zeit im Aufbau, im Gegensatz zur Reisighütte und bleibt je nach Wetter relativ warm und trocken.


Das Biwak

Das Biwak ist eine geplante oder ungeplante Übernachtung draussen in der Natur und sehr häufig auch am Berg und in den Alpen.
Es ist rechtlich gesehen eine Grauzone und wird in der Regel, wenn man nicht gerade in einem Naturschutzgebiet oder Privatgrundstück übernachtet, toleriert oder zählt als eine Ordnungswidrigkeit.
Ein bekannter deutscher Survivor und Bushcrafter sagte einmal sinngemäß:" Nicht erwischen lassen ist die Königsdisziplin des Bushcraftens". Damit können wir gut leben.
Es gibt natürlich einige Regeln zu beachten die auch wirklich befolgt werden sollten.




Biwakregeln

  • leise sein
  • kein Müll herum liegen lassen
  • nach Möglickkeit kein Feuer machen oder nur sehr klein halten
  • Keine Bäume und Pflanzen in der Nähe beschädigen
  • Hinterlasse keine Spuren und den Platz sauber und aufgeräumt
  • Sei freundlich, wenn dich doch jemand sieht oder ein Jäger vorbei kommt

Die Vorteile des geplanten Biwaks

  • man bleibt unabhängig und macht Tourenplanung oft einfacher
  • es macht unheimlich viel Spaß 
  • es stärkt das Selbstvertrauen und Selbstzufriedenheit
  • man ist eng mit der Natur, dem Wetter und der Tierwelt verbunden
  • man ist flexibel und kann an einem schönen und sicheren Ort jederzeit bleiben oder weiterziehen
  • bei Mehrtagestouren sind wir nicht von festen Plätzen abhängig

     Hier einige Bilder und Erklärungen:

    Da wir bei einem Biwak nicht gesehen werden wollen, suchen wir uns oft Plätze an einem dicken umgestürzten Baum, oder so wie hier im ersten Bild einen Reisighaufen. Den haben wir nur noch gering vergrößert, weil der Hauptweg, der oft begangen wird sehr nah ist. So ist wenigstens schon mal eine Seite relativ sichtgeschützt.

    so haben wir den Platz gefunden



    fertig aufgebaut mit den US- Army Ponchos


    Die Baumstumpen hat Tanja gefunden und aufgestellt, sie will es ja beim Glampen bequem haben. Die Konservendose haben wir nur deswegen dabei, weil sie von unserem Vorrat abgelaufen war und verbraucht werden musste. Da wir so gut wie nie Dosen essen, macht es auch nichts aus, einmal darin zu Kochen, das spart Geschirr und Wasser zum abwaschen.
    Der Platz hat uns so gut gefallen, dass wir etwa 3 Wochen später noch einmal dorthin gegangen sind.
    Diesesmal mit einem Tarp.





    morgens bei herrlichem Vogelgesang

    Frühstück

    Biwak auf einer Wiese

    das MSR Hubba

    alleine nehmen wir meistens nur den US- Poncho

    Laub sammeln um den Schlafplatz weicher zu machen

    Feuer machen wir nur noch selten, die Entdeckungsgefahr ist uns zu groß und bei sehr trockenem Wald auch leichtsinnig

    wieder umgestürzte Bäume und Reisig ums Camp herum
    Tanjas Biwak alleine auf dem Neckarsteig
    gemeinsam auf Tour
    Die Veranda einer Waldhütte kann auch sehr nützlich sein
    Biwak auf dem E5

    wir wussten wir kommen erst spät nachts in den Bergen an, aber der starke Regen war nicht geplant