Mittwoch, 27. August 2014

Unser Einkommen

Jedem von uns steht jeden Monat ein gewisser Geldbetrag zur Verfügung. Sei es das Gehalt durch eine Festanstellung oder Teilzeitarbeit, oder das Arbeitslosengeld, die Rente, den Hartz 4 Satz oder sogar Einkommen durch Selbstständigkeit.

Es liegt an uns, was wir mit dem Geld machen, wobei es auch viele Menschen gibt, die keinen finanziellen Spielraum haben. Ich will und kann jetzt aber nicht auf jede einzelne Situation eingehen, sondern werde mich allgemein halten.

Je weniger wir zum Leben brauchen, je geringer die Fixkosten sind, um so mehr sind wir gewappnet, bei finanziellen Krisen z.B. Arbeitslosigkeit, lange Krankheit, Finanzkrise etc.
Dadurch können wir uns auch mehr auf den Ausstieg und vereinfachtes Leben konzentrieren.
Genügsamkeit ist ein Schlüssel dazu.

Der Hauptgrund, warum die meisten Menschen nicht mit einem Leben der Einfachheit und Zufriedenheit leben oder anfangen können, ist das Festhalten am Geld.

Hinzu kommt genau dies, wie es Walter Slezak so passend gesagt hat:
"Viele Menschen benutzen das Geld, das sie nicht haben, für den Einkauf von Dingen, die sie nicht brauchen.
Um damit Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Unser ganzes Finanzsystem ist darauf aufgebaut, dass viele Leute sich verschulden, damit über die Zinsen die Banken verdienen und Guthaben aus bezahlen können. Das ist aber ein eigenes Thema.

Wir müssen uns um unser eigenes Geld kümmern. Leider haben die meisten Leute ihre finanziellen Angelegenheiten komplett in fremde Hände gelegt, die Banken, Versicherungen, Anlageberatern usw.
Und jeder will an uns verdienen und von unserem hart verdientem Geld etwas abbekommen.

Wie setzt sich unser Einkommen zusammen:

  1. Erwerbsarbeit: Man geht als Arbeitnehmer einer Arbeit nach, in Voll- oder Teilzeit.
  2. Eigenarbeit: Arbeiten, die man anstatt fremd vergeben selbst macht. Selbst herstellen oder reparieren, eigenes Brot backen, Renovierungen, wie tapezieren, Reifenwechseln, Gartenarbeit, jeder was er kann. Nebenbeschäftigungen, Nachbarschaftshilfe, sonstige Einnahmen.
  3. Selbstversorgung: Überschneidet sich zum Teil mit der Eigenarbeit. Eigener Garten- oder Balkongartenanbau, Wildpflanzen und Obst, Früchte, Nüsse sammeln und konservieren, Wasser sammeln, Eigenherstellung.
  4. Sparen und Verzicht: Fixkosten reduzieren, Konsumverhalten überdenken und bei unsicheren Kaufwünschen darüber schlafen, gut den Nutzen abwägen, Preise vergleichen, auch gebrauchte Sachen sind oft nicht schlecht, bewusst Einkaufen, die Tricks der Supermärkte kennen, Angebote nutzen und Vorratshaltung anlegen, Kredite nur im äußersten Notfall uvm. 
Wer weniger Ausgaben hat, kommt mit weniger Geld zurecht. Sparen darf aber nicht zum Geiz werden.
Ein sparsamer Lebensstil soll uns nicht einschränken, sondern uns gelassener machen und uns zu einem ungezwungenem Lebensstil führen. Der uns Freude macht, ohne dafür teuer zu bezahlen.

Wer jetzt in guten Zeiten damit anfängt, kann bares Geld sparen und zur Seite legen. Am besten aber nicht zur Bank bringen, denn da sitzen die wahren Bankräuber und Zinsen gibt es eh keine dafür.

Henry Ford sagte einmal:
"Wenn die Leute wüssten, wie das Finanzsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution,
noch vor morgen früh."



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