Sonntag, 25. Mai 2014

Die Lage ändert sich

Wer heute auch nur mit halbem Auge die Nachrichten und Tagesgeschehnisse beobachtet, kann erkennen, dass vieles im Argen liegt.
Viele Kriege, Konflikte, Terror, Wetter kapriolen, Finanz-und Wirtschaftskrise uvm.

Dinge geschehen, die konnte man sich vor ein paar Jahren nicht einmal im Traum vorstellen und vieles geschieht so plötzlich, wie z.B. das Auftauchen der ISIS in Irak.

Alle bisherigen Werte und Vorstellungen, die uns bisher Halt und Sicherheit gaben, sind dem verschwinden nahe. Fast nichts ist mehr so, wie wir es gewohnt sind.
Bald wird es so sein, dass wirklich niemand mehr von dem ein oder anderem Ereignis verschont bleibt.
Und sei es nur durch Steuererhöhung aus fadenscheinigen Gründen, höhere Preise, Arbeitslosigkeit, Naturkatastrophen, neue Vorschriften und Gesetze für Eigentümer (Dämmungspflicht, neue Heizungsverordnung ...) uvm.

Was bedeutet das für uns?

Die Erfahrungen aus der Geschichte und den jüngsten weltweiten Ereignissen zeigen, dass es für den Einzelnen unverantwortlich ist, sich vollständig auf die sogenannte Sicherheit und Versprechen des Staates und den Behörden zu verlassen.

Es sind immer die Entscheidungen, Gesetzgebungen oder Aktionen der Staaten, über die Köpfe und Meinungen der Bevölkerung hinweg, welche die einfachen Menschen in oft missliche Lagen bringen.

Für sein persönliches Wohl und Sicherheit ist jeder selbst verantwortlich!

Vorbereitet zu sein und zu wissen, man kann sogar einige Tage autark über die Runden kommen und eventuell noch Nachbarn aushelfen, gibt auch ein gutes Gefühl von Sicherheit und Gelassenheit.

Oft hört man, man kann ja eh nichts tun und was soll man denn tun. Und warum überhaupt vorbereiten, der Staat sorgt schon für uns.

Warum soll ich einen Erste Hilfe Kurs besuchen? Im Notfall rufe ich den Krankenwagen.
Warum mit Selbstverteidigung beschäftigen? Dann rufe ich halt die Polizei.
Warum Vorräte anlegen? Wir können doch immer zu Lidl und Co. 

So kann man noch lange weiter machen. in Gesprächen mit vielen Leuten habe ich da so einige Dinge gehört. Gut, ist deren Problem. Wer so leben will, kann das tun. 

Aber man muss bedenken, in einem Notfall geht oft viel Zeit verloren, bis Hilfe eintrifft. Will man das wirklich riskieren?

Bei nur 1-2 Tage Stromausfall werden viele an ihre Grenzen kommen. Bei schlechtem Winterwetter genügt es schon, bis 1-2 Lkw den Supermarkt nicht erreichen, schon sind viele Regale leer. Selbst erlebt.

Was kann der Einzelne für sich und seine Familie tun?

Eine mentale Vorbereitung ist sehr wichtig! Gut ist es, wenn man sich schon in guten Zeiten auf Notfälle aller Art übt und vorbereitet. Und sich gedanklich mal vorstellt, was kann ich tun in diesem oder jenem Notfall.


  • Zur Vorbereitung gehört ein besonnener Lebensstil. Es gibt sehr gute Literatur, aus der man sich über viele wichtige Themen informieren kann. Z.B. über Wildpflanzen, Gemüse- und Obstanbau, Erste Hilfe, Heimwerkerei uvm. Hier lohnt es sich, eine gute Wissensbibliothek in Buchform anzulegen. Und zwar in Buchform, unabhängig vom Stromnetz.

  • Auch der Besuch eines Selbstverteidigungs Kurs, Erste Hilfe Schulungen, Wildkräuterführungen, Baumschneidekurse, Survivalkurse usw. sind gute Vorbereitungsmöglichkeiten. 

  • Wer oft outdoors unterwegs ist und eine gute Ausrüstung hat und oft mehrere Tage unterwegs ist, kann dieselben Kenntnisse in einer zivilen Not umsetzten.

  • Ein größerer Lebensmittelvorrat und Wasser für mindestens 4 Wochen sollte man haben. Dazu viele Vorräte an Batterien, Gas zum Kochen bei Stromausfall, Kerzen und vieles mehr.

  • Sehr wichtig ist, immer den Gesundheitcheck zu machen, Zähne reparieren lassen, nötige Medikamentenvorräte anlegen.

  • Ein genügsamer Lebensstil und eine Reduzierung der Fixkosten und Luxusausgaben kann viel bewirken. Wer nicht immer das neueste Handy, Auto oder Klamotten zu braucht und sein Geld gerne nur für das Nötigste ausgibt, hat schon einen weiten Schritt getan.

  • Die Tagesnachrichten verfolgen, auch die Hintergrund- und Alternativnachrichten verfolgen. Denn Tagesschau und Co. informieren uns nur sehr dürftig.
  • Man kann politikverdrossen sein, aber man muss sich trotzdem damit befassen. Denn schließlich sind es die Politiker und die Politik, die unser aller Leben bestimmen und beeinflussen. Man kann nicht immer verhindern, was sie tun, aber oftmals kann man manchen Gesetzen zuvorkommen.
  • Auch das Verhältnis zu den Banken und Versicherungen muss man überdenken. Sind unsere Ersparnisse vor den kommenden Bankenabgaben sicher? 
  • Sport treiben und gesunde Ernährung sind auch sehr wichtig und macht nebenbei noch Spaß und schmeckt sehr gut. Eine gute Grundkondition und Beweglichkeit schadet nie.

  • Die Erfahrung zeigt, dass es besser ist, mit seiner Meinung zurück zu halten. In sozialen Netzwerken nicht alles Wissen preis geben und schon gar nicht politisch auffallen, z.B. durch Demonstrationsteilnahmen o.ä. Wir leben heute schon gläsern genug. Wir müssen uns da nicht noch selbst in unnötige Gefahr bringen.

Man kann viel für sich und seine Familie tun. Es gibt noch viel mehr, was man tun kann, aber das soll mal genügen. Ein besonnener Lebensstil macht nicht nur Spaß, er beruhigt auch unheimlich und gibt ein gutes und sicheres Gefühl. Und es ist nicht einmal anstrengend, es geht nebenbei.

Man muss nur anfangen! 

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